
Saisonstart 2018
FMS – Rennen Frauenfeld
Das erste Rennen der 85ccm Schweizermeisterschaft (FMS) fand am Ostermontag in Frauenfeld statt. Da dies das erste Rennen für mich in der neuen Kategorie bedeutete, war natürlich auch eine gewisse Unsicherheit vorhanden. Nachdem ich im Freitraining auf der schönen Motocrossstrecke „Schollenholz“ die drittschnellste Zeit fahren konnte gelang mir im Zeittraining die viertbeste Zeit.
Leider erwischte ich in beiden Rennläufen einen schlechten Start. Im ersten Rennlauf konnte ich mich mit sehr schnellen Rundenzeiten noch auf den vierten Platz vorkämpfen. Im zweiten Lauf hatte ich zudem noch einen Sturz, bei welchem ich Plätze verlor und als sechster ins Ziel kam. In der Tageswertung wurde ich fünfter.
Vielen herzlichen Dank an Godi und Walter für die Unterstützung und für alle (Nana, Grosi, Vreni, Jacqueline, Andi, Michi, usw.) an der Strecke.
FMS – Rennen Payerne
Das zweite Rennen fand in Payerne auf der sehr schweren ehemaligen WM-Strecke statt. Auch in diesem Jahr kam es zu einem sehr spektakulären Rennen mit vielen grossen Sprüngen auf einer durch die vielen Spurrillen sehr selektiven Strecke.
Im Frei- und Zeittraining konnte ich trotz ein paar schnellen Fahrern aus dem Ausland die Ränge 6 und 7 herausfahren.
Im ersten Rennlauf haderte ich abermals mit dem Start und ich kam ungefähr auf der 20 Position aus der ersten Kurve. In den ersten Runden konnte ich richtig schnell fahren und mich auf Position 8 vorarbeiten. Auf dieser Position fuhr ich ein solides Rennen, bis in der letzten Runde ein vor mir fahrender überrundeter Fahrer stürzte. Da ich in derselben Spurrille fuhr, musste ich ebenfalls anhalten, wobei ich vom hinter mir fahrenden Fahrer überholt wurde.
Ein paar Kurven später wurde ich von einem grösseren Konkurrenten angefahren und stürzte. Da dies kurz vor dem Ziel war, konnte ich nicht mehr aufholen. Letztlich kam ich als 10ter ins Ziel.
Im zweiten Lauf war der Start viel besser und ich kam als 8 aus der ersten Runde. Diese Position hielt ich bis ins Ziel. Dies bedeutete Tagesrang 9.
Vor allen das Rennen in Payerne war eine super Erfahrung für mich, da es selten möglich ist, auf einer so schweren Strecke zu trainieren.
In der Meisterschaft liege ich nach zwei Rennen auf dem für mich sehr guten fünften Platz. Nun gibt es ein paar Wochen Pause mit Training und einigen Hobbyrennen, bevor es Mitte Mai in Bartenheim (FRA) mit dem dritten Lauf der Schweizermeisterschaft weitergeht.